L-2-HGA (L-2-hydroxyglutaric aciduria): Unterschied zwischen den Versionen
Aus LABOPEDIA
Thiele (Diskussion | Beiträge) |
Thiele (Diskussion | Beiträge) |
||
| (7 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''L-2-HGA (L-2-hydroxyglutaric aciduria)''' beim Staffordshire Bull Terrier ist eine neurometabolische Erkrankung, die durch erhöhte Spiegel an L-2-hydroxyglutarsäure im Urin, Plasma und in der Zerebrospinalflüssigkeit charakterisiert ist. L-2-HGA verursacht schwere Störungen im Bereich des zentralen Nervensystems. | '''L-2-HGA (L-2-hydroxyglutaric aciduria)''' beim Staffordshire Bull Terrier ist eine neurometabolische Erkrankung, die durch erhöhte Spiegel an L-2-hydroxyglutarsäure im Urin, Plasma und in der Zerebrospinalflüssigkeit charakterisiert ist. L-2-HGA verursacht schwere Störungen im Bereich des zentralen Nervensystems. | ||
| − | Erste klinische Anzeichen treten gewöhnlich im Alter von 6 Monaten bis zu 1 Jahr (teilweise auch erst zu einem späteren Zeitpunkt) auf. L-2-LGA ruft eine Vielzahl von neurologischen Defiziten wie psychomotorische Retardierung, Anfälle und Ataxie hervor. Symptome sind ein „wackeliger Gang“, | + | Erste klinische Anzeichen treten gewöhnlich im Alter von 6 Monaten bis zu 1 Jahr (teilweise auch erst zu einem späteren Zeitpunkt) auf. L-2-LGA ruft eine Vielzahl von neurologischen Defiziten wie psychomotorische Retardierung, Anfälle und Ataxie hervor. Symptome sind ein „wackeliger Gang“, Muskelsteifheit nach Belastung oder Aufregung und Verhaltensänderung. |
| − | {| | + | {| class="labopedia" |
| − | | | + | |class="left" | Material |
| − | | | + | |class="right" | |
| + | *EDTA-Blut 1 ml | ||
| + | *Backenabstrich | ||
|- | |- | ||
| − | | | + | |class="left" |Methode |
| − | | | + | |class="right" | PCR |
|- | |- | ||
| − | | | + | |class="left"| Labor |
| − | | | + | |class="right"| |
| + | *Praxis-Schnelltest: nicht erhältlich | ||
| + | *Speziallabor: | ||
| + | **Versandzeit und -temperatur sind unkritisch | ||
| + | **Dauer: 3 - 5 Arbeitstage | ||
| + | |- | ||
| + | |class="left" |Rasse | ||
| + | |class="right" | Staffordshire Bull Terrier | ||
| + | |- | ||
| + | |class="left" |Erbgang | ||
| + | |class="right" |autosomal-rezessiv | ||
|} | |} | ||
[[Kategorie:Erbkrankheiten - Hund]] | [[Kategorie:Erbkrankheiten - Hund]] | ||
| + | [[Kategorie:Hund]] | ||
Aktuelle Version vom 9. Januar 2014, 12:09 Uhr
L-2-HGA (L-2-hydroxyglutaric aciduria) beim Staffordshire Bull Terrier ist eine neurometabolische Erkrankung, die durch erhöhte Spiegel an L-2-hydroxyglutarsäure im Urin, Plasma und in der Zerebrospinalflüssigkeit charakterisiert ist. L-2-HGA verursacht schwere Störungen im Bereich des zentralen Nervensystems.
Erste klinische Anzeichen treten gewöhnlich im Alter von 6 Monaten bis zu 1 Jahr (teilweise auch erst zu einem späteren Zeitpunkt) auf. L-2-LGA ruft eine Vielzahl von neurologischen Defiziten wie psychomotorische Retardierung, Anfälle und Ataxie hervor. Symptome sind ein „wackeliger Gang“, Muskelsteifheit nach Belastung oder Aufregung und Verhaltensänderung.
| Material |
|
| Methode | PCR |
| Labor |
|
| Rasse | Staffordshire Bull Terrier |
| Erbgang | autosomal-rezessiv |
