HYPP (Hyperkaliämische periodische Paralyse): Unterschied zwischen den Versionen

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Betroffen von der '''„hypercalemic periodic paralysis“ (HYPP)'''  
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Betroffen von der '''„hypercalemic periodic paralysis“ (HYPP)''' sind QH, Paint Horses, Appaloosas und andere Blutlinien  
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die vom QH­-Hengst „Impressive“ abstammen. Die Pferde sind meist sehr gut bemuskelt und können zwischen Episoden klinischer Erkrankung höchst erfolgreiche Show­-/ Sportpferde sein.  
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sind meist sehr gut bemuskelt und können zwischen  
 
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Lebensbedrohliche Komplikationen sind Herzarrhythmien (sekundär zur Hyperkaliämie) sowie Erstickungsgefahr
 
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Vorliegen klinischer Symptome eine Hyperkaliämie nachweisen; die Muskelwerte liegen meist im Referenzbereich
 
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Im Gegensatz zum Kreuzverschlag, der immer mit einer
 
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Bewegung des Pferdes verbunden ist, tritt HYPP üblicher­
 
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weise nicht in Verbindung mit dem Arbeiten des Pferde
 
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Fasten); auch Stehphasen und eine kaliumreiche Diät
 
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können klinische Symptome auslösen.
 
  
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Das vorherrschende klinische Symptom ist allgemein Schwäche; Muskelkrämpfe und Faszikulationen können auftreten. Dabei kann die Ausprägung der klinischen Zeichen von subklinisch bis schwerwiegend reichen. Lebensbedrohliche Komplikationen sind Herzarrhythmien (sekundär zur Hyperkaliämie) sowie Erstickungsgefahr durch Laryngospasmus. Labordiagnostisch lässt sich bei Vorliegen klinischer Symptome eine Hyperkaliämie nachweisen; die Muskelwerte liegen meist im Referenzbereich oder leicht darüber. Die ersten Krankheitsepisoden werden häufig im Alter von 3 bis 7 Jahren beobachtet.
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Im Gegensatz zum Kreuzverschlag, der immer mit einer Bewegung des Pferdes verbunden ist, tritt HYPP üblicher­weise nicht in Verbindung mit dem Arbeiten des Pferde auf, sondern während Ruhephasen, zur Fütterungszeit oder in Stresssituationen (Transport, Futtermittelwechsel, Fasten); auch Stehphasen und eine kaliumreiche Diät können klinische Symptome auslösen.
  
  
 
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*EDTA-Blut 1 ml
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*Haarwurzeln
 
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|class="right"| TaqMan SNP Assay
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*'''inhouse Testung''': nicht möglich
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*'''Speziallabor''':
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**Versandzeit und -temperatur sind unkritisch
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**Dauer: 3 - 5 Arbeitstage
 
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Version vom 22. November 2013, 18:35 Uhr

Betroffen von der „hypercalemic periodic paralysis“ (HYPP) sind QH, Paint Horses, Appaloosas und andere Blutlinien die vom QH­-Hengst „Impressive“ abstammen. Die Pferde sind meist sehr gut bemuskelt und können zwischen Episoden klinischer Erkrankung höchst erfolgreiche Show­-/ Sportpferde sein.

Das vorherrschende klinische Symptom ist allgemein Schwäche; Muskelkrämpfe und Faszikulationen können auftreten. Dabei kann die Ausprägung der klinischen Zeichen von subklinisch bis schwerwiegend reichen. Lebensbedrohliche Komplikationen sind Herzarrhythmien (sekundär zur Hyperkaliämie) sowie Erstickungsgefahr durch Laryngospasmus. Labordiagnostisch lässt sich bei Vorliegen klinischer Symptome eine Hyperkaliämie nachweisen; die Muskelwerte liegen meist im Referenzbereich oder leicht darüber. Die ersten Krankheitsepisoden werden häufig im Alter von 3 bis 7 Jahren beobachtet.

Im Gegensatz zum Kreuzverschlag, der immer mit einer Bewegung des Pferdes verbunden ist, tritt HYPP üblicher­weise nicht in Verbindung mit dem Arbeiten des Pferde auf, sondern während Ruhephasen, zur Fütterungszeit oder in Stresssituationen (Transport, Futtermittelwechsel, Fasten); auch Stehphasen und eine kaliumreiche Diät können klinische Symptome auslösen.


Material
  • EDTA-Blut 1 ml
  • Haarwurzeln
Methode TaqMan Assay
Labor
  • inhouse Testung: nicht möglich
  • Speziallabor:
    • Versandzeit und -temperatur sind unkritisch
    • Dauer: 3 - 5 Arbeitstage
Rasse Quarter Horse, Paint Horse, Appaloosa
Erbgang autosomal-dominant